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Pavillon Le Corbusier: Mit Kabe zu neuem Glanz

Das Dach des Pavillons ist frei und schwebend. (Bild: Georg Aerni)

Es ist das einzige Gebäude des Architekten Le Corbusier, das in der Deutschschweiz realisiert worden ist: Der Pavillon Le Corbusier in Zürich gilt als einzigartiges Baudenkmal. Doch der Zahn der Zeit nagte deutlich an der Stahlkonstruktion. So wurde die Instandsetzung des Baus unumgänglich.

Maison d’Homme: So nannte Charles-Edouard Jeanneret aka Le Corbusier den Pavillon an der Höschgasse im Zürcher Seefeld. Das Architekturjuwel war das letzte Bauwerk, das der bekannte französisch-schweizerische Architekt, Maler und Designer vor seinem Tod entwarf. Den Eröffnungsfeierlichkeiten konnte Le Corbusier nicht mehr beiwohnen. Heidi Weber, Innenarchitektin und treue Begleiterin Le Corbusiers, initiierte und finanzierte das Bauprojekt und vollendete es 1967, zwei Jahre nach dessen überraschendem Tod.

Restauratorische Präzision

Ein halbes Jahrhundert später musste der im Modular-Masssystem gebaute Pavillon umfassend restauriert werden. Knapp 5 Millionen Franken investierte die Stadt Zürich, seit 2014 Eigentümerin des Architekturdenkmals. Sie beauftragte die Architekten Silvio Schmed und Arthur Rüegg mit der Restaurierung. Die Arbeiten zwischen Herbst 2017 und Ende 2018 wurden mit höchster restauratorischer Präzision ausgeführt. Die verwendeten Materialien hatten strengen technischen Anforderungen zu genügen. Nur beste Qualität konnte dem Credo der beiden Architekten, möglichst nahe am Original zu bleiben, gerecht werden. So bekam Kabe Farben, Lizenznehmerin bei Les Couleurs Le Corbusier, von Schmed den Auftrag, die Farbrestaurierung der gesamten metallischen Gebäudehülle (Trag-, Dach- und Fensterkonstruktion) auszuführen.

Exakte Farbtonbestimmung

Für Le Corbusier waren Farben so notwendig wie Wasser und Feuer. Die Spezialisten von Kabe machten sich in einem ersten Schritt daran, die ursprünglichen Farbtöne exakt zu bestimmen. Für eine höchstmögliche Farbtongenauigkeit werteten sie die Messdaten im hauseigenen Colorlabor aus und rezeptierten entsprechend. Die Herausforderung dabei war, die Haftung des Aufbaus sicherzustellen. Mittels Gitterschnittprüfung konnte gezeigt werden, dass die Kabe-Produkte den Anforderungen gerecht werden. Die Teko Oberflächentechnik AG, Flüelen UR, sandstrahlte die tragende Konstruktion des Pavillons, um diese vom Rost zu befreien. Auf den Untergrund aus Roheisen wurde ein Korrosionsschutz appliziert. Anschliessend machten sich die Fachleute der Fontana & Fontana AG, Jona SG, daran, auf das Unterdach aus Eisen den Deckanstrich mit Mobidur 2K Email Seidenglanz aufzutragen, einem lösemittelhaltigen 2K-Email auf Polyurethan-Basis. Dieses 2K-Email-Produkt erfüllt höchste Anforderungen an Wetter- und Lichtbeständigkeit − ideal für den am Zürichsee gelegenen Pavillon. Verwendet wurden die Farben RAL 9010 Reinweiss, NCS S1580–Y90R Rot, NCS S3060–G Grün und der von Kabe Farben rezeptierte Farbton 1M5950 Vulcanit-Grau.

Im Mai 2019 wurde der Pavillon mit der Ausstellung «Mon univers» wiedereröffnet. Ein Teil von Le Corbusiers Universum erstrahlt nun in neuem Glanz.

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